Farbige Feinfugmasse für Steingut- und Steinzeugbeläge
Bedingt durch die technische Darstellung sind Abweichungen zum Originalfarbton möglich. Weiterhin können die Farbtöne der Produkte untereinander von Charge zu Charge abweichen. Für zusammenhängende Flächen Material von einem Produktionstag einsetzen.
In folgenden Farben erhältlich:
- für Wand und Boden
- innen und außen
- für Fugenbreiten von 1 – 6 mm
- CG1 nach DIN EN 13888
- hohe Füllkraft
- starke Flankenhaftung
H318 Verursacht schwere Augenschäden.
Anwendungsgebiet
Eigenschaften
- für Wand und Boden
- frostbeständig
- lichtechte Farbtöne
Untergrundvorbereitung
Den Verlegemörtel vor der Verfugung austrocknen und aushärten lassen, da sonst Farbunterschiede in den ausgehärteten Fugen auftreten können. Stark und unterschiedlich saugende Beläge sind mit sauberem Wasser mittels Schwamm vorzunässen, um ein gleichmäßigeres Austrocknen und Abbinden des Fugenmörtels zu erreichen.
Nicht auf Flächen mit unterschiedlicher Oberflächentemperatur (z. B. durch Warmwasserrohre bzw. Sonneneinstrahlung) verfugen.
Verarbeitung
Mittels Fingerprobe wird getestet, ob der Mörtel in den Fugen angesteift und damit waschfähig ist. Gefugte Fläche zur besseren Waschbarkeit leicht vornässen und anschließend den angesteiften Fugenmörtel mit einem Latexschwamm oder Schwammbrett formen und mit sauberem Wasser reinigen.
Bei schwach saugendem Verlegegut, wie Glasmosaik oder Feinsteinzeug, ist eine längere Wartezeit vor dem Abwaschen erforderlich. Den evtl. verbleibenden Mörtelschleier nach dem Anziehen in einem erneuten Waschvorgang mit leicht feuchtem Schwamm entfernen.
Um das Verbrennen der Fugenoberfläche zu vermeiden, sind bei ungünstigen Umgebungsbedingungen, die Fugen ausreichend lange feucht zu halten.
Hinweise
Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23° C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %. Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten beschleunigen, niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeiten verzögern den Reaktionsverlauf.
Unterschiedliches Saugverhalten von Untergrund, Verlegegut und Fugenflanken kann Farbunterschiede im ausgehärteten Fugenmörtel hervorrufen.
Bei porigen (auch Mikroporen), rauen und matten Oberflächen können sich Mörtelrückstände festsetzen. In Zweifelsfällen Probeverfugung durchführen. Ggf. können solche Verfärbungen durch Vornässen des Belages verhindert werden.
Bei Verfugung von Natursteinen, kunstharzgebundenen Platten und empfindlichen Oberflächen empfehlen wir weber.fug 875 F. Bitte beachten Sie auch die Empfehlungen des Herstellers/ Plattenlieferanten. Im Zweifelsfalle ist eine Probeverfugung durchzuführen.
Eckfugen, Anschlussfugen zu Einbauteilen und Rohrdurchführungen sind elastisch mit einem für die Anwendung geeigneten Silikon auszuführen.
Die Art und Optik des verwendeten Verlegegutes kann einen Einfluß auf die Farbgebung des Fugenmörtels haben. Gegebenenfalls Probefläche anlegen.
Aufgrund der vielfältigen, aus Untergrund und Umgebung resultierenden Einflussfaktoren, kann eine Zusicherung unsererseits für eine gleichmäßige Farbgebung nicht erfolgen. Gegebenenfalls Probefläche anlegen.
Nicht geeignet für Verfugungen mit einem Fugeisen.
Verbrauch
|
Fliesen 15 x 15 cm: |
ca. 0,4 kg/m² |
|
Fliesen 15 x 20 cm: |
ca. 0,3 kg/m² |
|
Fliesen 10 x 10 cm: |
ca. 0,6 kg/m² |














Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.